Das Haus an der Grenze (William Hope Hodgson)

Teil 1: Tripping with Schweinebärmann

Was für ein wilder Auftakt! Wir begeben uns auf eine neue Reise – mit Das Haus an der Grenze von William Hope Hodgson. In den ersten drei Kapiteln bekommt die Geschichte einen ziemlich abenteuerlichen Doppelrahmen, bevor es über ein gruseliges Weltraumportal in eine rot-umwaberte Weltraum-Arena geht, in der uralte Götter auf den spektakulären Kampf zwischen altem Griesgram und gruseligem Schweinemensch warten.

Irgendwo zwischen Horror, Science Fiction, Fantasy und Abenteuerroman fühlen wir uns schon jetzt hervorragend abgeholt. Wir sind gespannt, was die Geschichte noch für uns auf Lager hat.

Teil 2: Brandy and Biscuits

Vom freundlichen Abenteuer-Ausflug mit Hund zur brutalen Niederschlagung eines Bauernaufstands – diesen Stimmungswechsel bekommt ihr nur bei Let’s Poe. ❤️

Nachdem unser Protagonist in William Hope Hodgsons Das Haus an der Grenze die Kontrolle über seinen Hund verliert, rüsten die Schweinebärmänner zum vermeintlichen Großangriff auf das Anwesen. Die Brutalität, mit der der Besitzer die merkwürdigen Gestalten zurückschlägt ist so krass, dass er damit anscheinend sogar seine Schwester in Angst versetzt.

Isa stellt eine überzeugende These auf und wir fragen uns: Wer ist hier eigentlich das Monster?

Teil 3: Pepper regelt

Der Held der Folge? Ganz bestimmt nicht unser Protagonist. Während der nämlich seinen eigenen geistigen Verfall vollkommen fehldeutet und stattdessen seine fürsorgliche Schwester in ihrem Zimmer einsperrt, muss unser vierbeiniger Freund Pepper den Tag eigenpfotig retten.

Apathisch und ohne jede Sorge um das eigene Heim stellt der Hausbesitzer außerdem fest, dass sein gesamtes Grundstück von rasenden Wassermassen unterspült wird. Was kann da schon schiefgehen?

Ob die Flut auch die fiesen Schweinebärmänner aka die Arbeiterklasse ausgelöscht hat? Es bleibt spannend in William Hope Hodgsons Das Haus an der Grenze.

Teil 4: Hundeaschehaufen

Bitte gehen Sie weiter. Hier gibt es nichts zu sehen! Höchstens Zeitreisen und das Ende des Universums, bei dem unser gesamtes Sonnensystem in eine fremde Sonne stürzt und zahllose Schweinebärmänner mit dem brennenden Planeten untergehen. Aber sonst wirklich ganz bestimmt nichts Spektakuläres.

Aber im Ernst: Das Haus an der Grenze von William Hope Hodgson überrascht uns mit kosmischem Schrecken und einem wirklich ergreifenden Wiedersehen unseres Protagonisten mit seiner (vermutlich) verstorbenen Ehefrau. Außerdem wird es mal wieder trippy hoch zehn! Wir wünschen euch viel Spaß.

Teil 5: Vielerlei Horror

Was für ein wildes Finale, und zwar mit Special Guest: Der Horla ist wieder da! Außerdem erwarten uns pilziger Infektionshorror, nächtliche Alptraum-Besucher und Tierwohl wird im Haus an der Grenze von William Hope Hodgson anscheinend auch nicht gerade groß geschrieben.

In den letzten Kapiteln der Geschichte bekommen wir es noch mal mit einer diffusen Menge unterschiedlicher Horror-Tropes zu tun. Sollen wir Hodgson für seinen bewussten Umgang mit unserer Erwartungshaltung bewundern oder wütend darüber sein, dass er uns mit falschen Hoffnungen auf einen wieder lebendigen Pepper trollt? Entscheidet selbst!

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