Berge des Wahnsinns (H. P. Lovecraft)

Kapitel 1–3: Tentakelfass-Alien-Saurier

Sie haben keine Kosten und Mühen gescheut – und trotzdem sind Leute gestorben! In den Kapiteln 1 bis 3 von H. P. Lovecrafts Die Berge des Wahnsinns macht sich unser Protagonist Dyer mit einer Polarexpedition der berühmten Miskatonic-Universität auf den Weg zum Südpol. Nach einer recht ereignislosen Anreise häufen sich bald spektakuläre Fossilienfunde in Gesteinsschichten, die für diese Lebenformen eigentlich viel zu alt sind. Dyer, der Biologe Lake und die anderen Wissenschaftler sind außer sich vor Aufregung.

Mindestens genauso verblüffend ist jedoch das unbestimmte Gefühl der Beklemmung, das die Forscher angesichts der merkwürdigen Gebirgsformationen in der Antarktis überkommt. Auch die Hunde verhalten sich komisch – bis es am Ende unseres ersten Leseabschnitts zu einer unerklärlichen Katastrophe kommt.

Wir bleiben gespannt, wie es weitergeht – schließlich hat der junge Danforth noch nicht von dem Schrecken erzählt, der ihm im weiteren Verlauf der Expedition widerfahren ist.

Kapitel 4–6: Die tote Stadt im Eis

Schlecht klimatisiert, aber immerhin gut beleuchtet: So könnte man das weitläufige Tunnelnetzwerk beschreiben, auf das unser Protagonist und sein Kollege Danforth in der Antarktis stoßen. Denn in den Kapiteln 4 bis 6 von H. P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns ist Schluss mit dem Vorgeplänkel. Gedney ist verschwunden – genau wie der letzte überlebende Schlittenhund, den die Expedition von der Miskatonic-Universität zur Erforschung der Antarktis mitgenommen hatte. Was genau mit Gedney passiert ist, erfahren wir noch nicht – nur dass er (aufgrund welcher Beweislage auch immer) nicht für den Tod seiner Expeditionsgruppe verantwortlich ist. Was wohl dahinter steckt?

Um mehr zu erfahren, machen sich Danforth und unser Protagonist auf in die Tiefen der ehemals blühenden Großstadt auf dem antarktischen Hochplateau. Ihren Wunderkräften sei Dank, reicht ein Blick auf die Wandfresken der „großen Alten“, um deren halbe Kultur und Denkweise zu verstehen. Und gerade die in den Abbildungen festgehaltene Geschichtsschreibung der Alten verheißt nichts Gutes für die uns Menschen als „Krone der Schöpfung“.

Wir bleiben gespannt, was der arme Danforth denn tatsächlich gesehen hat und worüber er bisher noch mit keiner Menschenseele sprechen wollte …

Kapitel 7–9: Große Schlaftonne

Noch nie war Archäologie so einfach: Dank der außerweltlichen Relief-Kunst der Großen Alten schaffen es unsere Protagonisten Dyer und Danforth, die verschiedensten Aspekte von deren Kultur zu rekonstruieren. Wahnsinn!

Apropos: Auf dem Weg zu einem mysteriösen „stygischen“ Abgrund unter der Stadt nähern wir uns immer mehr der Ursache für Danforths späteren nervösen Geisteszustand. Denn als die beiden ihren vermissten Kollegen Gedney und den letzten Schlittenhund aus Lakes Camp tot auffinden, verbleibt nur noch eine Frage: Wer hat die beiden auf den Schlitten gehievt und auf das monströse Eis-Plateau transportiert? Wir sind gespannt auf das Ende von H. P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns.

Kapitel 10–12: Shoggothen verboten!

Unerwartete Sympathien für die Großen Alten und viel zu viel Anti-Shoggothismus erwarten uns in den abschließenden Kapiteln 10 bis 12 von H. P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns. Wir sind dabei, als bei Dyer und Danforth endlich der Groschen fällt und sich die beiden Hals über Kopf auf den Rückweg machen. Dass es für die beiden auch schlimmer hätte enden können, beweisen die vier enthaupteten Großen Alten am Rande des finsteren Abgrunds unter der eisigen Stadt. Aber ob man deshalb gleich Mitleid mit den grausamen, Alien-Sklaventreibern haben muss? Das bleibt natürlich allen Leser*innen selbst überlassen.

Natürlich geben wir zum Ende der Geschichte auch unsere Meinung zum besten. Die Kurzfassung: Etwas weniger antarktische Reliefforschung hätte es auch getan. Trotzdem sind wir schwer angetan von der dichten Atmosphäre und dem allumfassenden Mysterium der Geschichte. Es war im wahrsten Sinne eine coole Reise!

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